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Hatha
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Hatha Yoga (von hatha Kraft, Hartnäckigkeit, Unterdrückung) ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird. Hatha bedeutet Gewalt oder Kraft; damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Weiter wird der Begriff als Ausdruck der Einheit einander entgegengesetzter Energien (heiß und kalt, männlich und weiblich, positiv und negativ, Sonne und Mond) gedeutet.

 

Iyengar Yoga ist eine Yogarichtung, die von B.K.S. Iyengar, geboren 1918, entwickelt wurde. Im Laufe seiner jahrzehntenlangen Übungspraxis erforschte er jede einzelne Yogahaltung (Asana) in Bezug auf die korrekte Ausrichtung und Wirkung. Die Erfahrungen, die er mit seinem eigenen Körper machte, brachten Iyengar dazu, Hilfsmittel zu benutzen oder auch neu zu entwickeln, so genannte “props” wie rutschfeste Matten, Gurte, Klötze, Polster, Rückenbänke. Die Props ermöglichen den Yoga-Übenden, auch schwierige Asanas einzunehmen bzw. einfach erscheinende Asanas genauer wahrzunehmen. Dementsprechend ist Iyengar-Yoga für sportliche Menschen genauso interessant wie für an einschränkungen leidende Menschen. Letzteren hilft die Yoga-Therapie bei körperlichen wie auch psychischen Problemen. Die anspruchsvolle Asana-Praxis wird zusammen mit dem notwendigen philosphischen und anatomischen Wissen in einer 3-jährigen Ausbildung zum zertifizierten Iyengar-Yoga-Lehrer vermittelt.
Typisch für den kraftvollen und fordernden, aber achtsamen Unterricht im Iyengar-Yoga sind drei Aspekte:
1. Technik - das in der körperlichen Ausrichtung sehr genaue Arbeiten sowie das gelegentliche Üben mit Hilfsmitteln wie Gurten, Stühlen und Blöcken. Diese erleichtern oder intensivieren die detailgenaue Praxis.
2. Dauer - wie lange bleibt der einzelne Teilnehmer in der Haltung, damit sich eine sowohl dehnende und kräftigende, wie auch biochemische,psycho-mentale Wirkung entfaltet.
3. Sequenz - welche Asanas passen zu den äußeren(z.B. Wetter, Tageszeit) und inneren Bedingungen (nervlicher und körperlicher Zustand der Teilnehmer).
Die Kombination von Technik, Dauer und Sequenz führt zu einer tiefen Durchdringung des Körpers bis ina Zentrum des Seins. Geübte Praktizierende erleben Asanas als eine Art Meditation. B.K.S. Iyengar sagt:

” Asanas is meditation in action.”